In unseren Notariaten stehen Ihnen die Notare Rolf Krehbiehl, Andreas Teubner und Björn Wesler zur Verfügung. Die Notare sind verantwortlich für Beglaubigungen und Beurkundungen von Rechtsgeschäften, Tatsachen, Beweisen und Unterschriften sowie die Hinterlegung von Geld und Kostbarkeiten.

Es gibt gesetzliche Vorschriften, die zwingend eine sog. notarielle Beurkundung vorsehen. Dies ist beispielsweise gem. § 311b Absatz 1 BGB [Bürgerliches Gesetzbuch] bei einem Vertrag über ein Grundstück der Fall. Regelungen zu der notariellen Beurkundung an sich finden sich im Beurkundungsgesetz [BeurkG].

Sinn und Zweck einer notariellen Beurkundung ist die Aufklärungs- und Warnfunktion. Die Beteiligten werden nämlich bei derartig wichtigen Rechtsgeschäften rechtlich beraten, wodurch gerade unerfahrene und in geschäftlichen Angelegenheiten wenig oder unkundige Personen vor unüberlegten oder übereilten Vertragsabschlüssen geschützt werden sollen.

Die Kerntätigkeiten eines Notars beziehen sich auf folgende Rechtsgebiete:

  • Grundstücksrecht
    Eine notarielle Beurkundung ist nicht nur bei der Grundstücksübertragung (s.o., § 311b BGB), sondern v.a. auch bei Grunddienstbarkeiten und Grundpfandrechten notwendig.
  • Familienrecht
    Im Familienrecht müssen u.a. Eheverträge, Vorsorgevollmachten sowie einige Erklärungen im Kindschaftsrecht (Vaterschaftsanerkennung oder Unterhaltsverpflichtungen) notariell beurkundet werden.
  • Erbrecht
    Im Erbrecht sind insbesondere Erbverträge und Erbscheinsanträge notariell zu beurkunden. Es besteht aber auch die Möglichkeit ein Testament beurkunden zu lassen, besonders wenn man zu einer eigenständigen und schriftlichen Verfassung eines Testaments nicht mehr imstande ist.

Gesellschaftsrecht
Eine notarielle Beurkundung ist bei der Gründung einer GmbH oder einer Aktiengesellschaft erforderlich. Deshalb müssen auch etwaige Satzungsänderungen oder auch Umwandlungen notariell beurkundet werden.